Honorar

„Transparenz schafft Vertrauen und Vertrauen ist unsere Geschäftsgrundlage“

Die Aufklärung über die Kosten unserer Inanspruchnahme ist für eine professionelle und entspannte Arbeitsatmosphäre von erheblicher Bedeutung. Aus diesem Grund ist diese Serviceleistung für uns eine Selbstverständlichkeit.

Wir klären Sie über alle voraussichtlich entstehenden Kosten auf und bieten somit eine höchstmögliche Kostentransparenz.

Das gesetzliche Vergütungssystem ist komplex. Die folgenden Seiten informieren Sie über das anwaltliche Vergütungssystem und geben Ihnen eine erste Orientierung.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

„Je früher, je besser“

Sie möchten erfolgreich und effektiv eigene Rechte verfolgen oder sehen sich fremden Ansprüchen ausgesetzt, dann ist eine frühzeitige Beratung ein Grundstein für den Erfolg.

Aus diesem Grund bieten wir im Wohnraummietrecht unsere Vermietersprechstunde an.

Häufig ist die anwaltliche Tätigkeit durch das Vorverhalten des Mandanten in eine bestimmte Richtung vorgegeben.

Sollte sich bei Ihnen ein rechtliches Problem ergeben können Sie uns selbstverständlich zunächst unverbindlich kontaktieren.

Bereits bei der Terminvereinbarung verschaffen wir uns rechtlich einen ersten Überblick. Hier gilt umso mehr Informationen uns zur Verfügung stehen umso umfassender können wir Sie im Rahmen einer Erstberatung informieren. Aus diesem Grund übersenden wir Ihnen je nach Rechtsgebiet einen auf das Problem zugeschnittenen Mandantenfragebogen. Mit diesem ist das Erstberatungsgespräch optimal vorbereitet.
Im ersten Termin werden die rechtlichen Probleme angesprochen und die Erfolgsaussichten eines weiteren Vorgehens ausgelotet. Mithin verschaffen wir uns einen ersten Überblick über Ihre rechtliche Angelegenheit.
Die Kosten dieses Termins im Rahmen einer Erstberatung belaufen sich bei Verbrauchern auf max. 190,00 Euro zzgl. USt. Der genaue Betrag wird Ihnen vor dem Termin mitgeteilt und hängt maßgeblich vom Umfang und Gegenstandswert ihrer Angelegenheit ab.

Sollte die Beratung ergeben, dass ein weiteres Vorgehen erfolgsversprechend ist, entstehen Ihnen für die Erstberatung keine zusätzlichen Kosten. Die Gebühr für die Erstberatung wird auf die weiteren Gebühren angerechnet.

Erteilen Sie uns ein Mandat so richtet sich unsere Vergütung grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. 

Für die außergerichtliche Tätigkeit entsteht eine sog. Geschäftsgebühr. Diese entsteht mit der Mandatierung nur einmal. Sollte die rechtliche Angelegenheit umfangreich sein und sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, dann entsteht diese Gebühr trotzdem nur einmal.

Die Geschäftsgebühr entsteht in der Regel in Höhe einer Regelgebühr (1,3 Gebühr). Sollte die Angelegenheit besonders umfangreich und/oder rechtlich schwierig sein, kann sich diese Gebühr erhöhen. Selbstverständlich wird der Umfang unserer Tätigkeit unsererseits dokumentiert. Das Abweichen von der Regelgebühr wird mit Ihnen kommuniziert.

Wie hoch die Geschäftsgebühr im Einzelfall ist, ergibt sich streng aus einer Tabelle im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Die Höhe bestimmt sich nach dem sog. Gegenstandswert ihrer rechtlichen Angelegenheit. Der Gegenstandswert ermittelt sich nach ihrem Interesse an der Angelegenheit.

Bei Zahlungsansprüchen richtet sich der Gegenstandswert unproblematisch nach dem Nennwert. Im Übrigen gibt es eine durch Rechtsprechung und Gesetz festgelegte Kasuistik.

Die außergerichtliche Tätigkeit kann entweder durch Erreichung der Zielvorgaben beendet werden, durch Vergleich oder durch Erteilung eines Prozessauftrags. Bei Abschluss eines Vergleichs entsteht zusätzlich zur Geschäftsgebühr eine Einigungsgebühr.

Sollte ein gerichtliches Vorgehen notwendig sein, besprechen wir mit Ihnen zunächst das prozesstaktische Vorgehen.
Auch hier richtet sich die Vergütung nach dem RVG.
Mit Erteilung eines Prozessauftrags entsteht die sog. Verfahrensgebühr. Auch hier gilt, dass diese nur einmal entsteht, d.h. unabhängig davon ob der Prozess in 3 Monaten oder in 12 Monaten endet.
Die zuvor entstandene Geschäftsgebühr wird hier auf die Verfahrensgebühr in Höhe der halben Geschäftsgebühr angerechnet. Das heißt, dass beide Gebühren nie in voller Höhe entstehen.
Daneben entsteht in der Regel noch eine Terminsgebühr und bei Abschluss eines gerichtlichen Vergleichs zusätzlich eine Einigungsgebühr.

Die anwaltliche Vergütung kann auch durch eine Vergütungsvereinbarung erfolgen. Wir beraten sie zu Beginn der Mandatierung ob im Einzelfall eine Vergütungsvereinbarung sinnvoll ist. Dies kann entweder in Form einer Stundenvereinbarung oder einer Pauschalvergütung erfolgen.

Bei einer Vergütungsvereinbarung sind weitere gesetzliche Vorgaben zu beachten, §§ 49b BRAO und 3a ff. RVG.
Eine Unterschreitung der gesetzlichen Gebühren bei gerichtlichen Verfahren ist dabei berufsrechtlich untersagt.

Vergütungsvereinbarungen bedürfen nach § 3a Abs. 1 RVG der Textform. Sie müssen als Vergütungsvereinbarung oder in vergleichbarer Weise bezeichnet werden, von anderen Vereinbarungen, mit Ausnahme der Auftragserteilung, deutlich abgesetzt sein und dürfen nicht in der Vollmacht enthalten sein. Sie haben einen Hinweis darauf zu enthalten, dass die gegnerische Partei, ein Verfahrensbeteiligter oder die Staatskasse im Falle der Kostenerstattung regelmäßig nicht mehr als die gesetzliche Vergütung erstatten muss.
Entspricht die Vergütungsvereinbarung nicht diesen Formvorschriften, kann der Rechtsanwalt nach § 4b RVG keine höhere als die gesetzliche Vergütung fordern.

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, übernimmt diese je nach dem was für einen Vertrag Sie geschlossen haben, die anwaltlichen Gebühren und die Gerichtskosten.

Es gibt einige Rechtsbereiche, die Sie extra versichern müssen. Im Bereich des Immobilienrechts gilt dies für den Mietrechtsschutz. Mietrechtsschutz muss daher gesondert versichert werden. Wichtig ist hier auch, dass der Mietrechtsschutz streng objektbezogen ist.

Es gibt aber auch Rechtsbereiche, die nicht versicherbar sind. Dies gilt insbesondere für das Baurecht.
Haben Sie eine neuere Rechtschutzversicherung fällt in der Regel eine Selbstbeteiligung an.

Sollten Sie eine Rechtschutzversicherung haben, muss bei Auftreten eines Versicherungsfalles eine sog. Deckungszusage bei der Rechtsschutzversicherung eingeholt werden. Gebührenrechtlich handelt es sich hierbei um eine eigenständige Angelegenheit, die separat nach dem RVG abgerechnet wird.

Als serviceorientierte Rechtsanwaltskanzlei holen wir die Deckungszusage ein, ohne diese separat abzurechnen.

Für die Kostentragungspflicht gilt grundsätzlich, dass Sie als unser Auftraggeber die angefallenen Gebühren auch begleichen müssen.
Dies führt jedoch nicht dazu, dass sie endgültig auf den Kosten sitzen bleiben.

Gewinnen wir Ihren Rechtsstreit für Sie in einem gerichtlichen Verfahren, dann muss der Gegner die Kosten des Rechtsstreits zahlen, dazu gehören auch die Kosten unserer Einschaltung.

Doch auch im außergerichtlichen Bereich gibt es zahlreiche Konstellationen, in denen der Gegner unsere Rechnung begleichen muss. Regelmäßig ist dies der Fall, wenn sich der Gegner mit einer Leistung im Verzug befindet, d.h. seine vertraglich vereinbarte Leistung nicht rechtzeitig erfüllt hat.

Häufiges Praxisbeispiel ist der Verzug des Mieters mit der Mietzahlung. Alle Schäden, die durch die verspätete Mietzahlung entstehen und somit auch die Anwaltskosten, können wir für Sie im Rahmen eines Schadenersatzanspruchs gegenüber ihrem Mieter geltend machen.